Podologie

Tipps zur Fußpflege

So fühlen sich Ihre Füße rundum wohl!

1. Tragen Sie keine zu engen Schuhe. Durch den ständigen Druck auf bestimmte Stellen Ihres Fußes können schmerzhafte Hühneraugen und unansehnliche Hornhaut entstehen.

2. Auch bei zu weiten Schuhen – in denen Ihr Fuß keinen richtigen Halt findet – können durch die ständige Reibung die gleichen Fußbeschwerden entstehen.

3. Ebenso ist es sehr wichtig, keine zu kleinen und zu engen Strümpfe zu tragen. Die Strümpfe dürfen auch nicht zu groß sein und „Falten schlagen“. In beiden Fällen kann es auch hier zu unerwünschten Fußleiden kommen.

4. Im Laufe eines Lebens verändert sich der Knochenbau auch in den Füßen ständig. Dadurch kommt es zu Fußveränderungen, die schmerzhafte Druckstellen hervorrufen können. Sollten schon die ersten Beschwerden aufgetreten sein, ist es unter anderem sehr wichtig, Ihren (Haus-)Arzt zu fragen, ob es sinnvoll wäre, orthopädische Schuheinlagen zu tragen, um hier Entlastung zu schaffen.

5. Cremen Sie Ihre Füße täglich mindestens 1 x mit einer Fußcreme ein. Wenn die Haut im Laufe des Lebens trockener wird, fehlt meist nicht Fett, sondern Flüssigkeit (Wasser). Dieses Wasser speichern unsere Hautzellen im Alter nur unzureichend. Eine (Fuß-)Creme mit Harnstoff bewirkt, dass die Feuchtigkeit länger in der Haut verbleibt.

6. Wenn die Hornhaut an Ihren Füßen zu trocken wird, entstehen schmerzhafte Risse, die unter Umständen auch bluten können. Diese Risse nennt man Schrunden (Rhagaden). Hier hilft nur eine professionelle medizinische Fußpflege und das tägliche Eincremen mit einer harnstoffhaltigen Fußcreme.

7. Schneiden Sie Ihre Fußnägel regelmäßig – aber nicht zu kurz. Zu kurze Fußnägel können ebenso Beschwerden hervorrufen wie zu lange Fußnägel. Schneiden Sie die Ecken Ihrer Fußnägel möglichst nicht ab. Runden Sie die spitzen Nagelecken lieber mit einer Nagelfeile etwas ab.

8. Sollten Sie Diabetiker sein, gelten die genannten Ratschläge zwar auch für Sie, aber es wäre doch ratsam, die Fußpflege einem Profi zu überlassen – nämlich dem Podologen. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Diabetiker auch eine Heilmittelverordnung für podologische Behandlungen und müssen nur eine geringe Zuzahlung zu den Behandlungskosten leisten. Sollten Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Bitte sprechen Sie uns an.

Dies war nur ein kleiner Einblick in ein umfassendes Themengebiet. Gerne sind wir bereit, bei einem kostenlosen Beratungsgespräch in unserer Praxis Ihre Fragen zu beantworten.
Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin.

Wohlbefinden für Ihre Füße

Fußbad
100 ml Schlagsahne, 1 Teelöffel Honig und einen „Schuss“ Speiseöl (z. B. Olivenöl) in das warme Fußbadewasser geben
Badedauer: ca. 10 – 15 Minuten, danach Fuß gründlich abtrocknen und eincremen
Wirkung: spendet Feuchtigkeit und Fett und macht die Haut angenehm geschmeidig

Fußpeeling
Pro Fuß: 1 Teelöffel Zucker, Speiseöl (z. B. Olivenöl) dazugeben, in der Hand verreiben (Masse sollte nicht zu trocken sein), damit den trockenen (!) Fuß einreiben und dann mit lauwarmem Wasser die Zucker-Öl-Mischung abspülen, danach den Fuß gründlich abtrocknen und eincremen
Wirkung: durch den „Rubbeleffekt“ werden die Hornschuppen sanft entfernt und das Öl spendet der Haut rückstandsfrei Fett, die Haut ist spürbar zart und der Fuß gut durchblutet

Achtung: bitte nicht häufiger als 1 – 2 mal pro Monat anwenden, da durch den „Rubbeleffekt“ unter Umständen die Hornhautbildung angeregt werden könnte